LandArt und alte Bäume (ca.40km!)

In Schwarzenhof findet sich eine Figur aus Ulmenholz , METAMORPHOSE (Heinrich Zenichowski, Deutschland, 1992), die ursprünglich von drei ausgehöhlten und gespaltenen Buchenstämmen umgeben war. Leider ist das Kunstwerk nicht mehr im Originalzustand.

Nahe Federow, am Weg nach Waren, sind Langhölzer auf der großen Wiese zu einer Skulptur aufgeschichtet , die mich an ein gestrandetes, verrottetetes Schiff erinnern - aber bitte, das ist rein subjektiv und entspricht vielleicht ganz und gar nicht den Intentionen des unbekannten Künstlers.

Wenn Sie in Federow den Rund-Weg um den Guts-Hofsee laufen (nicht für's Fahrrad geeignet und nicht bei Nässe!), entdecken Sie an der Nordseite des Sees eine ziemlich zugewucherte Arbeit eines russischen Künstlers. Sie sollten aber schon genau hinschauen, sonst übersieht man sie, und der Weg (ca. 1km) ist sonst nicht besonders interessant. Leider existiert (noch) kein Bild.

Sehr versteckt und nicht besonders gut ausgewiesen, verbirgt sich nahe Amalienhof bei den Fischteichen (nicht zugänglich!) eine uralte Ulme , deren Alter auf mindestens 1000 Jahre geschätzt wird. Der Weg dorthin ist für Radfahrer etwas beschwerlich, da man eine beachtliche Strecke durch tiefen, lockeren Sand muss.

Am Westhang des Käflingsberges wächst seit nunmehr 700 Jahren eine Stieleiche . Sie hat es auf eine Höhe von ca.26m gebracht und um ihren Stamm zu umfassen braucht es schon drei bis vier Erwachsene.

Etwas weiter, auf dem Weg nach Speck, gedeiht ebensfalls eine Stieleiche , die nicht ganz so hoch und nicht ganz so alt ist (500 Jahre), dafür aber eine mächtigen Stammdurchmesser von 2,40m vorweisen kann.

Den urigsten, knorrigsten und geheimnisvollsten Baum unserer Tour können Sie direkt in Speck bestaunen: eine 800-jährige Sommerlinde mit einem Stammdurchmesser von 4m bei einer Höhe von ca. 15m.

An der Straße zwischen Speck und Schwarzenhof am Ortsrand von Speck gibt es noch eine Rarität: eine wahrhaft "biblische" 200-jährige Kiefer (ohne Bild).