Liebe Saxophonfreundin, lieber Saxophonfreund,
 
die hier veröffentlichen Noten sind nur für den "Hausgebrauch" gedacht. Das Urheberrecht ist so komplex, dass ich mich als Laie nicht einer Strafverfolgung aussetzen möchte. Unter normalen Umständen sind die von mir bearbeiteten Stücke frei, da deren Komponisten schon länger als 70 Jahre tot sind, aber man weiß ja nie, ob nicht irgendein Erbe oder Verlag die Rechte verlängert hat ...
 
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Warum gerade "klassische" Noten?
Meine Erfahrung hat gezeigt, dass die Beschäftigung mit klassischen Stücken ein enormes Lernpotenzial besitzt: Der Spieler übt quasi nebenbei Läufe, Verzierungen und hat dabei "gerade" zu spielende (keine Swing-Phrasierung), eingängige Melodien, die mit überschaubarem Aufwand zu phrasieren sind. Die Gestaltung eines Stückes kann im Vordergrund stehen. Der "Kampf" mit Fingersätzen hält sich in Grenzen, obwohl es vorkommen kann, dass man sich "einen Knoten in die Finger" spielt.
Gleichzeitig können sich mehrere Spieler als Gruppe zusammenfinden und gemeinsam musizieren, wobei die "Einfachheit" der Stücke hervorragend geeignet ist, das gegenseitige "aufeinander Hören" zu schulen.
Klassische Stücke verlangen nach ausgeprägter Dynamik und feiner Ausdrucksfähigkeit: Laut und hart Saxophon spielen kann wirklich jeder, aber weich und leise, das ist schon eine Kunst für sich und nebenbei ein feines "Lungentraining". Wenn man nun die ganze Dynamik des Saxophons und seine Klangvielfalt hier einsetzt, wird das Ergebnis "einfach nur schön" sein.
Fast alle Stücke wurden auf Spielbarkeit hin optimiert (je nach Instrument), so dass die einzelnen Sätze nicht immer identisch sind. Bekanntermaßen war das Saxophon zu Zeiten der älteren klassischen Komponisten noch nicht erfunden (die Stücke von Berlioz, Ravel und anderen mit oder für Saxophon habe ich nicht in meiner Sammlung. Spielen Sie doch mal den Sopransaxophon-Part aus dem Bolero: Sie werden aus dem Zählen nicht heraus kommen und kaum noch Augen für die Noten haben). Die Bearbeitungen weichen also mehr oder weniger stark vom Original stark ab. Die Melodiestimme klingt auch als Solo (meistens die erste Stimme), die Begleitstimmen sind je nach Komposition (homophoner oder polyphoner Satz) nicht unbedingt als melodiös zu bezeichnen - beim Üben dieser Stimmen ist deshalb eine gewisse Hartnäckigkeit gefragt.

Viel Vergnügen beim Stöbern und Nachspielen.

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